Mittwoch, 18. März 2015

Hallo Zukunft - hier bin ich

Heute war also mein letzter Arbeitstag. Nachdem ich letzte Woche komplett flach lag und ab morgen meinen Resturlaub antrete, hatte ich diese Woche noch drei Tage hinter mich zu bringen. Denn, seien wir mal ehrlich, ist so eine Kündigung erst ausgesprochen und das auch noch von Arbeitgeberseite, ist es mit der Motivation nicht mehr so weit her. Das ist ganz normal und dennoch wollte ich meine Sachen anständig übergeben, alles so hinterlassen, dass sich der/die Nächste in dem Projekt zurecht findet.

So freute ich mich also sehr auf den heutigen Tag. Dieses Kapitel hinter mir lassen, ein wenig Urlaub haben und vor allem neu starten. In einen neuen Job, den ich hoffentlich ganz schnell finde, in den Frühling, in den Sommer, in einen nächsten Abschnitt.

Um irgendwie mitten am Tag einen ordentlichen Abschluss zu finden, beschloss ich ausnahmsweise mit den Kollegen zu Mittag zu essen und mich dann fröhlich in den Feierabend und aus diesem Job zu verziehen. Ich war auch gar nicht wehmütig oder traurig, ich habe wirklich meinen Frieden damit gemacht, dass ich dort nicht bleiben kann.

Zur Verabschiedung bekam ich dann vom Team einen schönen Blumenstrauß und ganz viele warme und nette Worte mit auf den Weg. Das hat mich doch arg überrascht und gerührt.


So habe ich dann auf der Heimfahrt doch ein paar Tränchen verdrückt. Tatsache ist nämlich, dass ich trotz der Freude über den Neuanfang und trotz meines Optimismus dennoch auch Angst vor der Zukunft habe. Ich denke aber, es ist ein gesunder Respekt vor dem Ungewissen, der mich auch antreibt, schließlich fallen gute Jobs nicht vom Himmel. Ich bin gespannt, wie es nun weiter geht..

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